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2021-04-22

Proteine aus CO2, Bakterien und Energie - Stehen wir am Beginn eines bioökonomischen Zeitalters?


Zukunft ist eine Geisteshaltung, und sie trägt einen Namen: Bioökonomie. Wir stehen heute da, wo wir es uns vor zehn Jahren nie hätten träumen lassen: Wir stellen essbare Proteine her, aus CO2, Bakterien und Energie, wir produzieren Salat im Weltall oder im Polareis und können mit Künstlicher Intelligenz zukünftige Geschmacksrichtungen und damit Absatzmärkte voraussagen.

Stehen wir also am Beginn eines bioökonomischen Zeitalters?

"Europa hat mit dem Green Deal den Weg in Richtung Bioökonomie konsequent beschritten. Aber was bedeutet dieser Richtungswechsel für Europa, gerade auch im Hinblick auf den atemberaubenden Fortschritt in den USA und im asiatischen Raum, was Lebensmittelinnovationen angeht? Und was bedeutet das für den globalen Süden? Fragen, die wir mit unseren Gästen diskutieren wollen," so Stephan Becker-Sonnenschein.

Die Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Michaela Kaniber, wird mit ihrem digitalen Grußwort den Global Food Summit am 28. April 2021 eröffnen.

Über die globale Zusammenarbeit internationaler Organisationen für eine bioökonomische Zukunftsperspektive, diskutieren u.a. Dr. Máximo Torero von der FAO, Oriana Romano von der OECD sowie Prof. Joel L. Cuello von der Universität von Arizona.

Die globalen Herausforderungen werden auch Thema sein beim Diskussionspanel unseres Medienpartners, der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ), am 29. April 2021. Hier wird Bernhard Kowatsch vom World Food Programme (WFP) zu Gast sein. Das WFP wurde 2020 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Weitere Gesprächspartner sind: Der neue Präsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech), Prof. Johann-Dietrich Wörner, sowie der CEO des EIT Food, Dr. Andy Zynga.

"Ich freue mich auch die zwei derzeit vermutlich spannendsten Start-ups der Welt bei uns zu haben: Solar Foods aus Finnland, das aus CO2, Bakterien und Energie essbares Protein herstellt und Aleph Farms aus Israel, das aus Rinderzellen Steaks im Labor produziert und im 3D-Biodrucker druckt," erklärt Stephan Becker-Sonnenschein weiter.

Daneben präsentieren sich in der Start-up-Session am 28. April 2021 vormittags Lebensmittelpioniere in den Bereichen Vertical Farming, Alternative Proteine und KI aus Südafrika, Deutschland, Israel und den Niederlanden. Moderiert wird diese Session von unserem Partner innovate! Osnabrück und dem Cluster Ernährung Bayern.

Ganz besonders freuen wir uns auf die Gespräche mit dem Vorsitzenden der Singapur Food Agency, Lim Chuan Poh, und der Generaldirektorin Dr. Tan Lee Kim. Beide stellen uns die urbane Lebensmittelstrategie "30 by 30" der Regierung Singapurs vor. Singapur möchte 30 Prozent seiner Lebensmittel bis 2030 über Innovationen in der Stadt selbst produzieren.

Unser Partner, das Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik (DIL) aus Quakenbrück wird im Rahmen des Global Food Summit zwei Live-Panels mit internationalen Rednern beitragen. Am 28. April 2021 geht es um die Frage: "Was hat es mit dem Fleisch auf sich? Ansichten und Präferenzen der Verbraucher zur Reduzierung ihres Fleischkonsums".

Am 29. April 2021 führt das DIL die IFOOD Innovation Lebensmittelkonferenz durch, u.a. mit Dr. Sergiy Smetana, Leiter der Gruppe Food Data am DIL.

Mit dabei ist auch die Universität Khulna aus Bangladesh mit drei studentischen Ledbensmittel-Innovations-Ideen. Die studentischen Gewinner des letztjährigen landesweiten Wettbewerbs zur Teilnahme am Global Food Summit melden sich in diesem Jahr digital und stellen ihre Abstracts vor.

Der digitale Global Food Summit findet statt:

Am: 28. & 29. April 2021

Um: Jeweils um 9.00 Uhr

Hier gehts zur Anmeldung: https://www.globalfoodsummit.live/event-registrierung/


In wachsenden Metropolen erwartet die Bevölkerung, gesund altern zu können und fordert, dass die Nachhaltigkeitsziele für 2030 entlang der Lebensmittelkette berücksichtigt werden. Diese Ziele können wir mit neuen Methoden und Technologien erreichen, doch diese werden dramatisch verändern, was und wie wir essen.

Der Global Food Summit bringt jedes Jahr Experten aus Wissenschaft, Industrie, Verbänden, Politik und Medien zusammen, um zu diskutieren, wie neue Technologien unsere Lebensweise beeinflussen werden.

Eine Zusammenarbeit der University of California, Berkeley, der Universität Wageningen, der Bayerischen Staatsregierung, der Technischen Universität München, der Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und des Global Food Summit.

Pressekontakt:

Isabella Pfaff
isabella.pfaff@globalfoodsummit.com
(+49) 30 21 96 05 21
Friedrichstraße 171
DE-10117 Berlin